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Unterwegs in Osaka

Osaka hat ein sehr gutes U-Bahn-System. Damit kann man alle wichtigen Punkte schnell und einfach erreichen. Wer viel Zeit hat und wem ein bißchen Laufen nichts ausmacht, der kann auch alles zu Fuß erledigen - die wichtigsten Ziele befinden sich in einem Umkreis von ungefähr 4 Kilometern, innerhalb der Loop-Line der JR. Rechnet man die Pausen mit ein, um sich hier und dort etwas anzuschauen und das eine oder andere Foto zu schießen, braucht man zwischen einer und zwei Stunden, um einmal quer durch die Stadt zu laufen. Da die U-Bahnen nur bis ungefähr Mitternacht fahren, ist es angenehm zu wissen, dass man also auch zur Not immer nach Hause laufen oder einfach das nächste Taxi nehmen kann, vorausgesetzt natürlich, daß man eine relativ zentrale Unterkunft gefunden hat - was in einer pulsierenden Stadt wie Osaka auf jeden Fall zu empfehlen ist.

Das bunte U-Bahn-System

Die U-Bahn-Linien in Osaka sind farblich gekennzeichnet und sind nicht durchnummeriert, sondern tragen Namen. Jede Linie entspricht dabei einer der großen Hauptstraßen, unter der sie grob verläuft. Die größten und wichtigsten sind dabei in Ost-West-Richtung die grüne Chuo-Line, und in Nord-Süd-Richtung die Midosuji-Line in Rot. Mit der Midosuji-Line kann man in wenigen Minuten zu den Hauptanlaufstellen Umeda/Osaka Bahnhof im Norden und Namba im Süden gelangen; sie ist sozusagen die Hauptader der Stadt. In beide Richtungen geht die Linie noch einige Stationen weiter, aber an den beiden genannten Bahnhöfen befinden sich z.B. auch die Schnittpunkte mit den großen Bahnlinien, wie der JR, Hankyu oder Hanshin Line.

Keine Angst vor der Sprachbarriere

Sich in den U-Bahnen und Bahnhöfen zurechzufinden ist in Osaka zumindest sprachlich nicht allzu schwierig, da alle Beschreibungen neben Japanisch auch auf Englisch verfügbar sind. Folgt man immer den Schildern, kann man sein Ziel eigentlich nicht verfehlen. Zudem sind alle Stationen mit Nummern versehen - wer also Schwierigkeiten hat, sich die japanischen Namen einzuprägen, kann seine Treffpunkte und Ziele anhand der Stationsnummern recht einfach bestimmen und finden. Die Ansagen und Anzeigen in den U-Bahnen sind freundlicherweise auch zweisprachig vorhanden. Zusätzlich sind die Ausgänge ebenfalls durchnummeriert, was es dem Reisenden erspart, sich beispielsweise "Tanimachi-6-chome, Nishi-guchi" zu merken. Eine einfache Zahlenkombination aus Stations- und Ausgangsnummern führt leicht zum Ziel, was die Orientierung in den oftmals riesigen Bahnhöfen sehr erleichtert.

Tickets

In der Osaka in U-Bahn findet die Fahrkartenkontrolle bereits vor dem Betreten des Bahnsteigs statt. Die Zugänge sind durch Tore geregelt, die sich öffnen, sobald ein gültiges und ausreichendes Ticket vorgewiesen wird. Den Preis kann man dabei einem der Netzpläne entnehmen, und das System ist sehr logisch aufgebaut: kürzere Strecken sind billiger, um einen weiter weg gelegenen Bahnhof zu erreichen, muß man mehr bezahlen. Die Ticketschalter befinden sich immer in der Nähe der Eingangstore. Nachdem man herausgefunden hat, wie teuer es ist, um zur gewünschten Station zu gelangen, wirft man das Geld ein und wählt danach den passenden Betrag aus. Keine Sorge, wer nur größere Scheine zur Hand hat, muß nicht befürchten, einen Beutel Münzen als Wechselgeld zu bekommen - alle Beträge über tausend Yen werden in Scheinen zurückgegeben.

"Sesam öffne Dich"

Selbst wenn bei der Zugangskontrolle das Tor zunächst geöffnet ist, muß das Ticket zuerst eingeführt werden. Dabei wird es entwertet und auf der anderen Seite wieder herausgegeben - man sollte also nicht vergessen, es wieder mitzunehmen. Wer versucht, ohne ein Ticket durch ein geöffnetes Tor zu gehen, dem wird es plötzlich vor der Nase zugeschlagen, sofern man vergißt, seine Fahrkarte zu benutzen. Am Zielbahnhof funktioniert es genauso, um den Bahnsteig zu verlassen. Sollten sich die Tore dabei nicht öffnen, hat man in der Regel zu wenig bezahlt. Aber auch das ist kein Problem - dies wird hier nicht als Schwarzfahren angesehen, sondern ist bereits berücksichtigt: Für diesen Fall stehen weitere Automaten zur Verfügung, die mit den Worten "Fare Adjustment" gekennzeichnet sind. Hier kann man seine Fahrkarte eingeben und den fehlenden Betrag nachbezahlen. Dafür erhält man wiederum eine neue Karte, mit welchem sich die Tore öffnen, sodass man den Bahnsteig wieder ve! rlassen kann.

IC-Card

Wer keine Lust hat, jedesmal ein neues Ticket zu kaufen, kann sich eine IC-Card besorgen und aufladen. Diese macht das Fahren mit der U-Bahn nicht billiger, aber es öffnet die Tore durch einfaches Auflegen der Karte oder des Geldbeutels, wenn man sie darin transportiert. Sie muß also nicht jedesmal herausgenommen werden, und wer viel unterwegs ist, kommt mit dieser Lösung schneller voran, da die korrekten Beträge automatisch abgebucht werden, ohne dass man sich um die Kosten kümmern muß. Hierbei sollte man nur nicht vergessen, seine Karte rechtzeitig wieder aufzuladen, um nicht doch vor verschlossenen Türen zu stehen.

Osaka Municipal Transportation Bureau

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